Zahl der nicht-europäischen Wanderarbeitnehmer in Flandern steigt weiter

Die Zahl der Wanderarbeitnehmer, die von außerhalb der Europäischen Union nach Flandern kommen, steigt weiter an, was vor allem auf den anhaltenden Fachkräftemangel in bestimmten Branchen und Engpassberufen zurückzuführen ist. Das geht aus dem Jahresbericht des Flämischen Dienstes für Wirtschaftsmigration hervor.
Die traditionelle Freizügigkeit innerhalb der EU stagniert. Die Zahl der Arbeitnehmer aus Mittel- und Osteuropa steigt nicht mehr an, und einige Länder sehen sich selbst mit einem Arbeitskräftemangel konfrontiert, sodass Flandern allmählich seinen Wettbewerbsvorteil verliert. Aufgrund dieser Stagnation richtet sich der Fokus zunehmend auf die Anwerbung von Drittstaatsangehörigen.
Die Zahl der Wanderarbeitnehmer aus Ländern außerhalb der EU ist daher in den letzten Jahren gestiegen. Im Jahr 2025 wurden 27.561 Anträge und 23.989 Genehmigungen registriert. Diese Zahlen liegen deutlich über den Vorjahreswerten: 23.347 Anträge (+18,1 Prozent) und 20.048 Genehmigungen (+19,7 Prozent).
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