Tomorrowland führt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nach Brand der Hauptbühne im vergangenen Jahr ein

Tomorrowland führt nach dem Brand der Hauptbühne während der Aufbauarbeiten im vergangenen Jahr zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ein. Eine von der Universität Antwerpen koordinierte Risikoanalyse kam zu dem Schluss, dass bereits ein „robuster Ansatz“ sowohl bei Brandschutz als auch Evakuierungskapazitäten vorhanden war. Gleichzeitig wurden Empfehlungen ausgesprochen, eie diese Maßnahmen weiter zu verfeinern seien.
Beim Brand im Juli 2025 wurde das Bühnenbild der Hauptbühne weitgehend zerstört. Verletzt wurde niemand. Der Vorfall löste jedoch weitere Diskussionen über Brandschutz, Evakuierungskapazitäten und Krisenmanagement auf dem Festivalgelände aus. Daraufhin wurde die Risikoanalyse in Auftrag gegeben.
Die Studie bündelt Forschungsergebnisse zu Brandschutz, Besucherströmen und allgemeiner Risikoanalyse. Dem Bericht zufolge bleibt die Gesamtrisikobewertung für Tomorrowland „niedrig bis moderat“, grundlegende strukturelle Änderungen an der Festivalorganisation seien nicht erforderlich.
Die Analyse kommt zudem zu dem Schluss, dass Besucher selbst in außergewöhnlichen Notfallszenarien innerhalb der geltenden Sicherheitsstandards evakuiert werden können.
Gleichzeitig haben die Experten eine Reihe zusätzlicher Empfehlungen und Optimierungen vorgelegt, die die Organisatoren nun beschleunigt umsetzen wollen. So investiert Tomorrowland unter anderem in Echtzeit-Überwachung von Besucherströmen und Dichtemessungen, um Bewegungen auf dem Gelände schneller verfolgen und steuern zu können.
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