Schokoladenhersteller Barry Callebaut investiert 375 Millionen Euro in flämische Fabriken

Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut investiert 250 Millionen Euro in sein Werk in Wieze und weitere 125 Millionen Euro in seinen Standort in Halle, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Mit den Investitionen sollen beide Standorte zukunftsfähig gemacht werden.
Die Investitionen in Wieze umfassen umfangreiche Modernisierungen der Infrastruktur. Die Produktionslinien werden modernisiert, um Lebensmittelsicherheit und Qualität weiter zu verbessern. Zudem wird eine Ringstraße gebaut, die Einbahnverkehr auf dem Gelände ermöglicht, wodurch die Sicherheit erhöht und die Auswirkungen auf die Umgebung begrenzt werden.
Das Werk in Wieze ist die größte Schokoladenfabrik der Welt und produziert jährlich rund 350.000 Tonnen Schokolade. Es arbeitet nahezu durchgehend, mit drei Acht-Stunden-Schichten an Werktagen und zwei Zwölf-Stunden-Schichten an Wochenenden. Der Standort ist nur am ersten Weihnachtstag und an Neujahr geschlossen. Produziert werden ausschließlich Produkte für Geschäftskunden (Business-to-Business).
Barry Callebaut betreibt weltweit 62 Fabriken. Belgien steht für rund ein Viertel der weltweiten Produktion des Unternehmens, und jedes vierte Schokoladenprodukt weltweit enthält Schokolade von Barry Callebaut. Der Konzern beschäftigt etwa 1.650 Mitarbeiter in Belgien.
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