Restaurierungsarbeiten am Menin-Tor-Denkmal beginnen

Am Montag haben die Restaurierungsarbeiten am Menin-Tor-Denkmal in Ypern begonnen. Die dringend notwendigen Arbeiten werden etwa zwei Jahre dauern und insgesamt 4 Millionen Euro kosten. Die traditionelle „Last-Post“-Zeremonie wird während der Renovierungsarbeiten fortgesetzt.

In der ersten Bauphase werden Gerüste und zwei Tunnel unter der Gedenkstätte installiert, um den Zugang zum Stadtzentrum zu gewährleisten. Die eigentlichen Restaurierungsarbeiten beginnen mit der Entfernung einer asbesthaltigen Schicht auf dem Innengewölbe über der Straße. Gleichzeitig wird die äußere Abdichtung erneuert und ein Ökodach zum Schutz der Abdichtung und zur Förderung der Artenvielfalt installiert.

Die Reparaturen und die vollständige Neuverfugung der Fassaden sind für 2024 geplant. Die Natursteinelemente werden restauriert und gereinigt. Außerdem werden Reparaturen an den Kellern, Treppentürmen und Decken durchgeführt.

Die tägliche Zeremonie des letzten Postens und die großen Gedenkfeiern werden auch während der Renovierungsarbeiten stattfinden. Ab Montag werden die Jagdhornbläser der Last Post Association auf den Festungsmauern neben dem Menin-Tor das letzte Gefecht blasen, zu dem die Öffentlichkeit wie gewohnt willkommen ist.

Aufgrund der Restaurierungsarbeiten werden die Namenstafeln des Mahnmals nicht zu sehen sein. Die Tafeln werden begutachtet und bei Bedarf von Steinmetzen restauriert. Während dieser Zeit können die Besucher im Besucherzentrum eine virtuelle Liste der Namen einsehen. Ab Juni werden die Geschichte des Denkmals und die seiner Restaurierung in einer neuen Ausstellung mit dem Titel Menin Gate Moments erzählt.

Das Menin Gate-Denkmal trägt die Namen von mehr als 54 000 Soldaten des ehemaligen britischen Empire und seiner Verbündeten, die während des Ersten Weltkriegs im Ypernbogen gefallen sind. Es wurde am 24. Juli 1927 eingeweiht. Seit 1928 blasen die Trompeter jeden Abend um 20.00 Uhr zum Gedenken an die Gefallenen die Last Post.

Die Restaurierung wird von der Commonwealth War Graves Commission mit Unterstützung der flämischen Regierung und der Stadt Ypern finanziert. Die Arbeiten sollen im Jahr 2025 abgeschlossen sein.

 

#FlandersNewsService | ©BELGA PHOTO KURT DESPLENTER

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