Neue Zahlen zeigen: Obdachlosigkeit in Flandern nimmt zu

Die Obdachlosigkeit in Flandern nimmt zu, wie aktuelle Erhebungen in der Region zeigen. Die Studie wurde vom Interföderalen Zentrum zur Bekämpfung der Armut koordiniert, mit wissenschaftlicher Unterstützung des Forschungszentrums für Pflege und Wohlfahrt der KU Leuven.
In den vergangenen sechs Jahren wurden in etwa zwei Dritteln der flämischen Gemeinden Erhebungen durchgeführt. Die jüngsten Untersuchungen, die im Oktober vergangenen Jahres in mehreren Regionen stattfanden, ergänzen eine wachsende Datengrundlage.
Forscher schätzen nun, dass mehr als 21.400 Menschen in Flandern obdachlos sind oder keinen festen Wohnsitz haben. Darunter befinden sich 14.822 Erwachsene und 6.606 Kinder. Die Zahlen umfassen nicht nur Menschen, die auf der Straße leben, sondern auch Personen in Notunterkünften, temporären Unterkünften, Einrichtungen oder bei Freunden und Familie sowie Menschen, denen eine Zwangsräumung droht.
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