Ministerpräsident sieht bei seinem Besuch in Rom Chancen für die flämische Industrie im Raumfahrtsektor

Der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele hat am Montag das italienische Verteidigungsunternehmen Leonardo und das Europäische Weltraumforschungsinstitut (Esrin) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Rom besucht. Diependaele sieht sowohl bei der ESA als auch bei Leonardo Kooperationsmöglichkeiten für flämische Unternehmen.
Leonardo ist eine italienische Holdinggesellschaft, die hauptsächlich in den Bereichen Luftfahrt und Verteidigung tätig ist. Das Unternehmen beschäftigt auch mehr als hundert Mitarbeiter in Belgien. Diependaele, der sich derzeit auf einer Arbeitsreise in Italien befindet, beschloss, am Montag bei dem Verteidigungsunternehmen vorbeizuschauen.
Diependaele besuchte auch die Esrin-Abteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Esrin sammelt und verwaltet Daten von den Erdbeobachtungssatelliten der ESA in Frascati, südöstlich von Rom. Unter anderem empfängt es Daten von Copernicus.
Laut Diependaele sehen flämische Unternehmen den Weltraumsektor immer noch zu oft als etwas, das weit von ihnen entfernt ist. „Sie glauben, dass sie sich daran nicht beteiligen können. Aber das stimmt nicht. Viele flämische Unternehmen sollten überlegen, ob sie sich an Ausschreibungen der ESA beteiligen können. Sie können davon sicherlich in Bezug auf ihr Wachstum profitieren.“
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