Gent richtet „International House“ zur Unterstützung von Expatriates ein

Im April wird Gent nach dem Vorbild von Leuven ein „International House“ eröffnen, in dem internationale Arbeitnehmer, Forscher und ihre Familien bei der Eingewöhnung in der Region Unterstützung in praktischen und administrativen Angelegenheiten erhalten können. Das „International House“ wird zudem Unternehmen dabei unterstützen, ausländische Mitarbeiter zu gewinnen und zu betreuen.
Das „International House Ostflandern“ wird eine physische und digitale Anlaufstelle sein, an der internationale Arbeitskräfte unter anderem Beratung zu Themen wie Wohnen, Verwaltung, Integration und Karriereplanung erhalten können. Auch Partner und Familien, die mit ihnen umgezogen sind, sollen dort Unterstützung finden. Unternehmen und Organisationen können sich dort über Vorschriften, Genehmigungen und die Unterstützung internationaler Mitarbeiter informieren.
Es gibt keine genauen Zahlen zur Anzahl der Expats in Gent, doch verschiedene Indikatoren deuten auf eine internationale Präsenz auf dem Arbeitsmarkt hin. Laut den Zahlen der flämischen Regierung zur Arbeitsmigration sind in den letzten sechs Jahren rund 13.000 ausländische Fachkräfte nach Ostflandern gekommen, um dort zu arbeiten – und zwar auf der Grundlage einer Arbeitserlaubnis, die entweder beantragt oder verlängert wurde.
#FlandersNewsService | © BELGA PHOTO NICOLAS MAETERLINCK