Flandern und Sachsen unterzeichnen Kooperationsabkommen zur Bewerbung um das Einstein-Teleskop

Flandern und der deutsche Bundesstaat Sachsen haben vereinbart, ihre Zusammenarbeit rund um das Einstein-Teleskop – das geplante unterirdische Observatorium zur Messung von Gravitationswellen – zu vertiefen. Die Vereinbarung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Wettbewerb um den Standort in seine entscheidende Phase eintritt.
Der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele besprach diese Woche mit seinem sächsischen Amtskollegen die Zusammenarbeit nach der Standortentscheidung und erklärte, dass der letztlich gewählte Standort auf die Unterstützung aller Bewerber bei der Umsetzung des Projekts angewiesen sein werde. Trotz des jüngsten Bündnisses Sachsens mit einer italienischen Bewerbung zeigte er sich weiterhin zuversichtlich, was die Chancen Flanderns betrifft.
Am Mittwoch unterzeichneten beide Politiker eine Erklärung, in der sie ihre gemeinsame Unterstützung für die bestmögliche Realisierung des Einstein-Teleskops im europäischen Gesamtinteresse bekundeten. Die Vereinbarung sieht eine engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie gemeinsame Forschungs-, Ausbildungs- und Technologieentwicklungsinitiativen im Zusammenhang mit dem Projekt vor.
#FlandersNewsService | Matthias Diependaele (R) © BELGA PHOTO NICOLAS MAETERLINCK