Flandern plant 56.000 zusätzliche Sozialwohnungen bis 2042

Die flämische Regierung plant, dem Mangel an Sozialwohnungen durch den Bau von bis zu 56.000 zusätzlichen Sozialwohnungen bis 2042 entgegenzuwirken. „Wir stehen vor einer enormen Wohnungskrise", erklärt Hans Bonte (sozialistische Partei Vooruit), flämischer Minister für Wohnungsbau. „Kauf- und Mietpreise steigen von Jahr zu Jahr, und immer mehr Familien sind auf Sozialwohnungen angewiesen."
Die Warteliste ist infolgedessen auf 215.337 Familien angewachsen. „Der massive Bau weiterer Sozialwohnungen hat für uns höchste Priorität. Dabei ist es wichtig, dass jede Gemeinde ihren Teil beiträgt und dass wir die Gemeinden auch ausreichend unterstützen. Ob man in Aalter oder Zaventem lebt – jeder hat das Recht auf ein bezahlbares Zuhause", betont Bonte.
45.000 Wohneinheiten wurden auf die 285 flämischen Gemeinden verteilt. Darüber hinaus wurde ein zusätzliches Budget für 11.000 Sozialwohnungen bereitgestellt, für die Gemeinden freiwillig Interesse anmelden können. Gent und Antwerpen hatten bereits angekündigt, davon Gebrauch machen zu wollen. „Außerdem werden Gemeinden, die in der Vergangenheit zurückgefallen sind, dazu ermutigt, aufzuholen", sagt Bonte.
#FlandersNewsService | HansBonte © BELGA PHOTO NICOLAS MAETERLINCK