Flandern ändert Fördermittel, um kleine Gemeinden zum Zusammenschluss zu ermutigen

Die flämische Regierung ändert die Art und Weise, wie sie Gemeindezusammenschlüsse finanziert, um sicherzustellen, dass auch die kleinsten Gemeinden davon profitieren, berichtet die Tageszeitung De Standaard. Bis 2029 soll klar sein, wie viele Kommunen dadurch fusionieren werden.
Gemeinden fusionieren vor allem, um die lokale Verwaltung effizienter und finanziell nachhaltiger zu gestalten. Durch Fusionen können lokale Behörden Personal bündeln, Doppelungen bei Dienstleistungen reduzieren und die Leistung in Bereichen wie Finanzen, IT, Stadtplanung und Rechtsberatung verbessern.
Das bisherige System war besonders für große Gemeinden von Vorteil. Antwerpen erhielt 50 Millionen Euro für seine Fusion mit Borsbeek im Jahr 2025, obwohl seine Einwohnerzahl nur um 2 Prozent gestiegen war.
Künftig erhalten große Gemeinden, die kleinere Nachbargemeinden aufnehmen, weniger Geld, während die Zusammenarbeit zwischen kleineren Gemeinden gefördert wird.
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