Flämische Gewerkschaften und Arbeitgeber unterstützen Ministerin bei besserem Schutz für Au-pairs

Gewerkschaften und Arbeitgeber, vereint im Sozial- und Wirtschaftsrat Flandern (SERV), fordern einen besseren Schutz und eine verbesserte Aufsicht für Au-pairs. Damit schließen sie sich der flämischen Beschäftigungsministerin Zuhal Demir an, die in der vergangenen Woche im flämischen Parlament die Au-pair-Agentur kritisiert hatte. Diese von mehreren Teilnehmerinnen des Reality-TV-Formats „The Real Housewives of Antwerp" gegründet worden war.
Dass einige Teilnehmerinnen der Sendung das Au-pair-System kürzlich als günstige Form der Kinderbetreuung gelobt hatten, sei laut Ministerin Demir „skandalös". Für die Ministerin ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass der Status von Au-pairs dringend überarbeitet werden muss.
Auch der Sozial- und Wirtschaftsrat Flanderns (SERV) spricht sich nun dafür aus, Au-pairs den Arbeitnehmerstatus zu gewähren. „Das Fehlen eines klaren Status führt heute noch zu oft zu Missbrauch und mangelnder Aufsicht", erklärten die flämischen Gewerkschaften und Arbeitgeber.
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