Flämische Exporte von Kartoffelprodukten 2025 um fast ein Viertel eingebrochen

Die flämischen Exporte von Kartoffelprodukten sind im vergangenen Jahr um 23 Prozent zurückgegangen. Der hohe Dollarkurs, US-Handelszölle und verstärkte Konkurrenz aus Indien und China hätten dazu beigetragen, teilten die flämischen Behörden am Montag mit. Flandern gilt weltweit als führender Produzent von Tiefkühl-Pommes.
Auch die Exporte von Tiefkühlgemüse sanken um 8 Prozent – eine Folge der US-Zölle, wachsender Konkurrenz lokaler Verarbeiter sowie höherer Exporte von Frischgemüse in die Nachbarländer aufgrund einer guten Ernte 2025.
Die Gesamtexporte landwirtschaftlicher Erzeugnisse stiegen im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 61,4 Milliarden Euro, während die Importe um 6 Prozent auf 51,9 Milliarden Euro zunahmen – beide Werte sind Rekordwerte. Flandern bleibt damit Nettoexporteur landwirtschaftlicher Produkte mit einem Handelsüberschuss von 9,5 Milliarden Euro. Kartoffelzubereitungen wie Tiefkühl-Pommes trugen am stärksten zur positiven Handelsbilanz bei, gefolgt von Schokolade.
Die Nachbarländer Niederlande, Frankreich und Deutschland machten 53 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Exporte Flanderns aus. Außerhalb der EU war das Vereinigte Königreich mit Abstand größter Abnehmer, vor den USA und China.
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