DEME kündigt Tests zum Abbau von Meeresbodenmineralien mit japanischem Partner an

Das auf maritime Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen DEME plant, gemeinsam mit einem japanischen Partner neue Tests durchzuführen, um die Machbarkeit des Abbaus polymetallischer Knollen vom Meeresboden zu prüfen. Die Tests sollen Anfang der 2030er Jahre stattfinden, teilte der Konzern am Montag mit.
Polymetallische Knollen enthalten Nickel, Kobalt, Kupfer und Mangan und liegen auf dem Meeresboden, oft mehrere Kilometer unter dem Meeresspiegel. Ihr Abbau ist weiterhin umstritten. Umweltorganisationen warnen vor ökologischen Schäden durch den Tiefseebergbau, während Befürworter die Bedeutung der in den Knollen enthaltenen Rohstoffe für die Energiewende betonen, insbesondere für die Batterieproduktion.
Der in Antwerpen ansässige Anbieter DEME ist über seine Tochtergesellschaft Global Sea Mineral Resources (GSR) im Tiefseebergbau aktiv. Das Unternehmen verfügt über ein Lizenzgebiet in der Clarion-Clipperton-Zone, einer Region des Pazifiks zwischen Hawaii und Mexiko, in der bereits Tests durchgeführt wurden. Weitere Aktivitäten finden dort derzeit nicht statt, da noch ein regulatorischer Rahmen für den Tiefseebergbau ausgearbeitet wird.
#FlandersNewsService | © PHOTO © Scottish Association for Marine Science (SAMS) / AFP