Das KMSKA bringt Ensor und Wouters zusammen, um Farbe als sinnliches Erlebnis zu erkunden

Am Samstag wurde im Königlichen Museum der Schönen Künste in Antwerpen (KMSKA) die Ausstellung „A Red that Sings“ eröffnet. Die bis Ende August laufende Ausstellung konzentriert sich auf die Rolle der Farbe im belgischen Modernismus und vereint Werke der Künstler James Ensor, Rik Wouters und Jules Schmalzigaug.
„A Red that Sings“ basiert auf der Idee, dass Farbe mehr sein kann als nur ein visuelles Element – sie kann auch eine sinnliche, fast musikalische Erfahrung hervorrufen. Insbesondere um 1900 experimentierten Künstler mit kräftigen Pigmenten, um Emotionen und Bewegung auszudrücken, im Gegensatz zur sanfteren Farbpalette des Impressionismus.
Die Ausstellung beginnt mit einem Werk von Peter Paul Rubens und stellt damit den Einsatz von Farbe in einen breiteren historischen Kontext. Sie zeigt auch, wie frühere Künstler mit dem expressiven Einsatz von Farbe experimentierten, der später von den Modernisten weiterentwickelt wurde.
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