Branchenverband der Technologiebranche stärkt die Rolle flämischer Unternehmen für unterstützte Beschäftigung

Die Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen und Unternehmen für unterstützte Beschäftigung in Flandern soll in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden. Nach Angaben des belgischen Technologiebranchenverbands Agoria arbeiten derzeit rund 15 Prozent der Unternehmen der Branche mit einem Unternehmen für unterstützte Beschäftigung zusammen. Der Branchenverband ist der Ansicht, dass sich diese Zahl mindestens verdoppeln sollte.
In Flandern arbeiten derzeit rund 26.000 Menschen in Unternehmen für unterstützte Beschäftigung, verteilt auf etwa hundert Unternehmen. Dabei handelt es sich um Arbeitnehmer, die mit Hindernissen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind, beispielsweise aufgrund einer Behinderung, Langzeitarbeitslosigkeit oder anderer Barrieren beim Zugang zum regulären Arbeitsmarkt. In Unternehmen für unterstützte Beschäftigung können sie angepasste Aufgaben innerhalb industrieller Prozesse ausführen.
Laut Agoria kann diese Zusammenarbeit der Technologiebranche eine Lösung für Arbeitskräftemangel und Produktionsschwankungen bieten. Unternehmen für unterstützte Beschäftigung führen Aufgaben wie Montagearbeiten durch, unterstützen Logistikprozesse oder zerlegen Produkte für das Recycling. Die Branche ist zudem der Ansicht, dass sich repetitive Aufgaben, die eine hohe Qualitätskontrolle erfordern, gut für diese Art der Zusammenarbeit eignen.
#FlandersNewsService | © BELGA PHOTO JONAS D'HOLLANDER