Belgisches Forschungszentrum will globale Chip-Produktion nachhaltiger machen

Drei der größten Chiphersteller der Welt, GlobalFoundries, Samsung Electronics und TSMC, werden mit dem belgischen Forschungszentrum imec zusammenarbeiten, um die Produktion von Computerchips nachhaltiger zu gestalten. Dies gab das in Löwen ansässige Forschungszentrum am Dienstag bekannt. Die Zusammenarbeit ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms 2021 des imec, das die gesamte Lieferkette einbezieht.

Eine Studie der Harvard University und der Arizona State University aus dem Jahr 2021 hat ergeben, dass fast 75 Prozent der CO2-Emissionen von mobilen Geräten wie Smartphones, Laptops und Tablets auf deren Herstellung zurückzuführen sind. Die Chip-Herstellung ist alleine für fast die Hälfte dieser Emissionen verantwortlich.

Verringerung der Umweltauswirkungen

Um die Prozesse im Technologiesektor nachhaltiger zu gestalten, hat imec das Sustainable Semiconductor Technologies & Systems Program ins Leben gerufen. Ziel dieses Programms ist es, Unternehmen aus der gesamten Lieferkette, von Chipherstellern bis hin zu Designern und Anlagenherstellern, zusammenzubringen, um die Industrie über ihre Umweltauswirkungen zu informieren und diese so weit wie möglich zu reduzieren.

Technologiegiganten wie Amazon, Apple und Microsoft sowie Zulieferer wie Applied Materials, ASML und Tokyo Electron haben sich dem Programm angeschlossen. Drei der größten Chiphersteller der Welt haben sich mittlerweile ebenfalls Teil der Initiative.

"Längerfristig werden wir dadurch in der Lage sein, verbesserte Prozesse und technologische Optimierungen einzuführen.“

"Durch das Benchmarking unserer virtuellen Modelle bei GlobalFoundries, Samsung Electronics und TSMC werden wir in der Lage sein, den Energie-, Wasser- und Mineralienverbrauch sowie die Treibhausgasemissionen in verschiedenen Aspekten des Chip-Herstellungsprozesses besser zu ermitteln", so Lars-Åke Ragnarsson, Leiter des STSS-Programms. "Längerfristig wird uns dies die Möglichkeit geben, verbesserte Prozesse und technologische Optimierungen einzuführen."

 

#FlandersNewsService | EU-Kommissar für Binnenmarkt Thierry Breton und Imec-CEO Luc Van den hove ©BELGA FOTO WIM KEMPENAERS

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