Antwerpener Hafenunternehmen lassen Pakete von Drohnen ausliefern

Unternehmen im Hafen von Antwerpen können ihre Pakete jetzt mit Drohnen transportieren lassen. Es gibt zwei Drohnen des Betreibers ADLC, die Pakete bis zu 15 Kilogramm im Hafengebiet herumtragen. Nach Angaben des Unternehmens spart dies Zeit und Geld und reduziert den CO2-Ausstoß.

Nach Testflügen erhielt der in Antwerpen ansässige Drohnenbetreiber ADLC Ende letzten Jahres die Genehmigung, kommerzielle Flüge zwischen dem Chemieunternehmen BASF und der Firma SGS durchzuführen. SGS prüft Proben von Rohstoffen, die BASF verwenden möchte.

Der Transport per Drohne spart Zeit und reduziert den CO2-Ausstoß. Der Transport von BASF zu SGS dauert auf der Straße etwa eine Stunde, während eine Drohne diese Aufgabe in etwa 10 Minuten erledigen kann. Durch den schnelleren Transport werden auch Kosten gespart.

Von nun an können auch andere Hafenunternehmen die Drohnen nutzen, um das große Hafengebiet zu überfliegen, berichtet der flämische öffentlich-rechtliche Rundfunk VRT. "Wir haben eine Lizenz für diese Aktivitäten erhalten", erklärte Marc Kegelaers vom Betreiber ADLC.

Die aktuellen Drohnen können Pakete von bis zu 15 Kilogramm transportieren. "Wir sind aber nicht an eine bestimmte Marke gebunden und können auch mit größeren Drohnen arbeiten, wenn es entsprechende Nachfragen gibt. Es gibt Drohnen, die schwere Lasten mit einem Gewicht von bis zu 200 Kilogramm transportieren können. Falls erforderlich, werden wir die Investition tätigen, um sie zu kaufen. Diese Aufstockung erfordert jedoch eine zusätzliche Genehmigung.

'Zeit ist Geld'

"Im Hafen gilt der Grundsatz 'Zeit ist Geld'", fügt Kegelaers hinzu. "Alles muss so schnell wie möglich erledigt werden, denn ein Schiff verdient kein Geld, solange es am Kai liegt."

Der Betreiber ADLC führt auch Gespräche mit den Unternehmen, die die Schiffe warten. "Wenn ein solches Unternehmen am rechten Ufer angesiedelt ist und Teile am linken Ufer benötigt werden, dauert der Transport jetzt sehr lange, weil man durch den Liefkenshoek-Tunnel fahren muss, wo man auch noch Mautgebühren zahlen muss. Diese Strecke von nur einem Kilometer Luftlinie kann mit Drohnen viel schneller zurückgelegt werden."

 

#FlandersNewsService | © BELGA PHOTO MAXIME ASSELBERGHS

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