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    "title": "Amnesty International \u00e4u\u00dfert Bedenken gegen\u00fcber neuem fl\u00e4mischen Waffenhandelsdekret",
    "modified_at": "2026-05-19 13:33:04",
    "published_at": "2026-05-19 13:33:00",
    "url": "https://www.belganewsagency.eu/amnesty-international-aussert-bedenken-gegenuber-neuem-flamischen-waffenhandelsdekret",
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    "slug": "amnesty-international-aussert-bedenken-gegenuber-neuem-flamischen-waffenhandelsdekret",
    "body": "<p style=\"text-align: left\"><strong>Das k&uuml;rzlich von der fl&auml;mischen Regierung verabschiedete Dekret zum Waffenhandel &bdquo;schw&auml;cht die Kontrollen des internationalen Waffenhandels und wird Flanderns internationalen Verpflichtungen nicht gerecht&quot; &ndash; so Amnesty International und das Forschungs- und Informationszentrum IPIS. Beide Organisationen fordern das fl&auml;mische Parlament auf, den Text &bdquo;gr&uuml;ndlich zu &uuml;berarbeiten&quot;.</strong></p><p style=\"text-align: left\">Anfang des Monats hatte die fl&auml;mische Regierung einem neuen Waffenhandelsdekret zugestimmt. Laut Ministerpr&auml;sident Matthias Diependaele werde das Dekret zu &bdquo;mehr Rechtssicherheit, weniger Regulierungsaufwand und einer besseren Angleichung an den europ&auml;ischen Rahmen f&uuml;hren, ohne dabei strenge Kontrollen zu beeintr&auml;chtigen&quot;. Doch nach bereits ge&auml;u&szlig;erter Kritik des Fl&auml;mischen Friedensinstituts warnen nun auch Amnesty International und die gemeinn&uuml;tzige Organisation IPIS (International Peace Information Service).</p><p style=\"text-align: left\">Den beiden Organisationen zufolge sieht das neue Dekret Erleichterungen und die Abschaffung von Genehmigungspflichten vor. &bdquo;Flandern entledigt sich seiner eigenen Aufsichtsbefugnisse und wird bestimmte Transfers weniger kontrollieren k&ouml;nnen&quot;, erkl&auml;rte Wies De Graeve, Direktor von Amnesty International Flandern. &bdquo;Dies erh&ouml;ht das Risiko, dass fl&auml;mische Unternehmen &ndash; ob wissentlich oder unwissentlich &ndash; zu schweren Menschenrechtsverletzungen oder gar Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und V&ouml;lkermord beitragen.&quot;</p><p>&nbsp;</p><p><sub>#FlandersNewsService | Matthias Diependaele &copy; BELGA PHOTO BENOIT DOPPAGNE</sub> </p>",
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